| | Weinbeschreibung Ein sehr eleganter, feingliedriger Spätburgunder von Dr. Deinhardt.
Weingut Der Gründer des Weingutes war Friedrich Deinhard, ein Sohn des Besitzers der Wein- und Sektkellerei Deinhard in Koblenz. Friedrich Deinhard heiratete 1848 Auguste Jordan (Jordansches Gut), die auch den Grundbesitz für das Deinhardsche Weingut, das 1848 erbaut wurde, mit in die Ehe brachte.
Der älteste Sohn des Gründers, Dr. Andreas Deinhard, baute das Gut zu einem der bedeutendsten Qualitätsweingüter aus. Durch seine parlamentarische Tätigkeit im Bayerischen Landtag und im Reichstag prägte er wesentlich das Reblausgesetz und das erste Deutsche Weingesetz mit. Er erwarb sich große Verdienste um den Pfälzischen Weinbau, auch als Mitbegründer des Deutschen Weinbauvereines. Von 1907 bis 1917 wurde der Betrieb vom Schwiegersohn des Herrn Deinhard, Hauptmann Leopold von Winning, nach wirtschaftlichen und modernsten Kenntnissen geführt. Nach dessen frühem Tod übernahm die Familie Hoch das Gut. Im Jahre 2007 erwarb der Neustadter Unternehmer Achim Niederberger das Weingut.
Mitten im traditionellen Weinbaubereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße ist das Klima fast mediterran, und die Böden sorgen für die feinen Geschmacksnuancen: Verwittereter Buntsandstein, Basaltgeröll, Kalk und Schichten aus Löß und Lehm sind buchstäblich die besten Grundlagen für Wein mit individuellem Charakter. Die Rebsorte Spätburgunder wird im unteren Herrgottsacker angebaut. Hier wird der hitzige Buntsandstein stark durch fruchtbaren, wasser- und nährstoffreichen Lößlehm überlagert. |
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